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Alternative Investment Fonds bieten Schutz gegen Inflation

September 2021

Die Angst vor der Geldentwertung

Haben Sie als Kind auch Briefmarken gesammelt? Nicht viel wert aber eindrucksvoll waren die aus der Zeit der Hyper-Inflation vor fast genau 100 Jahren: Die teuerste kostete damals 50 Milliarden Mark. Elon Musk und Jeff Bezos könnten gerade einmal acht Briefe verschicken und wären Pleite. Da bleibe nichts mehr übrig, um ins All zu fliegen.

Auch wenn sich niemand mehr daran erinnern kann, steckt die Angst vor der Geldentwertung den Deutschen in den Knochen. Inflation macht nervös. Dass unser Leben teurer geworden ist, spüren wir im Supermarkt, an der Tankstelle, beim Friseur, im Restaurant. Viele Dinge kosten erheblich mehr als noch vor einem Jahr. Dazu schüren Zeitungen und Fernsehmagazine die Furcht vor der Inflation mit teils reißerischen Berichten und übertriebenen Szenarien.

EZB wird steigende Zinsen verhindern

Dabei ist die Realität ärgerlich genug. Denn obwohl die Preise steigen, bleiben die Zinsen niedrig. Nicht nur für Darlehen, sondern auch auf dem Sparbuch. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Dafür wird die Europäische Zentralbank EZB schon sorgen. Wie sollten die Länder und Staaten bei steigenden Zinsen ihre Schulden begleichen, die sie fleißig gemacht haben – auch wegen Corona?

Was bleibt Anlegern also übrig, um zu verhindern, dass sie Geld verlieren? Natürlich Aktien kaufen, denn an den Börsen steigen die Kurse. Fragt sich nur, wie lange noch? Nicht wenige Crash-Propheten warnen vor einer Blase. Keine Ahnung, ob sie recht haben. Trotzdem mischen vorausschauende Anleger andere Sachwerte in ihr Portfolio. Alternative Investment Fonds mit Immobilien zum Beispiel sind gerade in einer Zeit der Geldentwertung geeignet, denn sie bieten einen Schutz gegen die Inflation. Die Mieten gewerblicher Nutzer in Bürogebäuden, Supermärkten und Logistikimmobilien sind indexiert. Heißt: Steigen die Lebenshaltungskosten, erhöhen sich auch die Mieteinnahmen.

Ein Düsseldorfer für zwei Dortmunder

Briefmarken sammle ich übrigens schon lange nicht mehr. Irgendwann waren Fußballbilder interessanter. Rudi Bommer von Fortuna Düsseldorf war der letzte Spieler, der mir im Album der Saison 1977/78 noch fehlte. Habe ich aber auch noch bekommen. Getauscht gegen zwei Dortmunder, die ich doppelt hatte. In gutem Zustand kostet das Album bei ebay 114,95 Euro. Vielleicht gehe ich mal zu „Bares für Rares“ damit.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde bereitgestellt vom Journalisten Markus Gotzi. Der Autor versichert, dass die Nachrichten unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Für solche Artikel ist der jeweilige Autor verantwortlich. Diese Artikel stellen die Meinung dieses Autors dar und spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der Fondsbörse Deutschland dar.

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