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Kapital für das Project-Universum

August 2020

Metropolen 20 setzt das Konzept der Publikums-AIF mit Wohnungsentwicklungen fort

Über die möglichen Gewinner der Corona-Krise haben wir in den vergangenen Ausgaben mehrfach berichtet. Die Rede ist von den Lebensmittelmärkten und Logistikimmobilien. Zählen Wohnungen ebenfalls dazu? Es scheint so, denn bislang sind Preise und Mieten relativ stabil geblieben. So wie die Nachfrage. Project Investment hat seinen jüngsten Publikums-AIF „Metropolen 18“ mit dem zweitbesten Umsatzergebnis der Unternehmensgeschichte geschlossen. Mit dem Nachfolger „Metropolen 20“ führt der Anbieter seine Reihe mit Wohnungsfonds fort.

Objekt: Project Investment hat sich auf Entwicklungsfonds spezialisiert. Die Publikums-AIF finanzieren den Bau von Wohnanlagen, die innerhalb der Project-Gruppe errichtet werden. Die Standorte befinden sich in den von Project identifizierten Metropolregionen Nürnberg. München, Rhein-Main und Wien in Österreich. Kontakte zu Maklern und Baubehörden vor Ort ermöglichen es dem Unternehmen, auch in engen Märkten Baugrundstücke zu bekommen.

Verzicht auf Fremdkapital reduziert Risiken

Konzept: Die Publikumsfonds verzichten auf Fremdkapital und reduzieren somit die Investitionsrisiken. Auch die Verteilung des Kapitals auf eine Vielzahl von Projektentwicklungen wirkt in diese Richtung. Anders als bei typischen Immobilienfonds mit Bestandsimmobilien, profitieren die Zeichner bei diesem Angebot nicht von laufenden Mieteinnahmen, sondern von den Gewinnen aus dem Verkauf der Immobilien. Hier geht Project ebenfalls einen eigenen Weg und verkauft die Immobilen nicht als Paket an Großinvestoren, sondern einzeln an Eigennutzer und Kapitalanleger. Das kostet zwar Zeit, bringt aber unter dem Strich einen höheren Ertrag.

Kalkulation: Am Ende werden die Enten fett. Ein Teil der Anleger verzichtet daher bei diesem Modell auf laufende Ausschüttungen und thesauriert die Erträge aus dem Verkauf der Wohnungen. Project berichtet, dass sich bei vergangenen Fonds rund 60 Prozent der Zeichner für diese Variante entschieden haben. Beim aktuellen AIF prognostiziert Project nach zehn Jahren einen Kapitalrückfluss von 152 Prozent, nach Abzug des eingesetzten Kapitals inklusive fünf Prozent Agio also ein Plus von 47 Prozent. Wer Wert legt auf regelmäßige Ausschüttungen, kann vier Prozent jährlich gewinnunabhängig entnehmen und kommt so auf 139 Prozent Kapitalrückfluss. Variante drei sieht vor, dass Anleger nach einer Wartefrist von drei Jahren jährlich sechs Prozent bekommen. Bei ihnen steht unter dem Strich ein Rückfluss von 142 Prozent.

Entwicklungs-Risiken: Mit diesem AIF können Anleger höhere Renditen erzielen als mit vergleichbaren Publikumsfonds. Logisch, dass sie dabei trotz Diversifikation und Verzicht auf Fremdkapital andere Risiken eingehen. Die typischen Wagnisse einer Projektentwicklung eben: Fertigstellungsrisiko, Baukostenrisiko, Altlastenrisiko… Darüber müssen sich Anleger im Klaren sein – auch wenn Project bislang gute Ergebnisse für seine Anleger erzielt hat.

Entwicklungsfonds sind gewerblich konzipiert

Steuern: Die Metropolen-Fonds sind nicht vermögensverwaltend konzipiert, sondern Anleger erhalten Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Kosten: Die Initialkosten summieren sich auf rund zehn Prozent des Kommanditkapitals. Hinzu kommt das Agio von fünf Prozent. Laufend fallen bis zu 1,1 Prozent des Nettoinventarwertes an. Das ist für einen Fonds mit hohem Managementaufwand ein guter Wert.

Anbieter: Die Project Gruppe hat sich auf die Entwicklung und den Bau von Wohnanlagen in gefragten Metropolen spezialisiert. Finanziert werden die Bauvorhaben vorwiegend über das Kapital der Privatanleger aus den Publikums-AIF. Bislang saubere Leistungsbilanz.

Meiner Meinung nach… Weiterer Wohnungsentwicklungsfonds von Project Investment. Dabei führt der Anbieter sein Konzept weitgehend fort: Anleger finanzieren mit ihrem Kapital die Entwicklung und den Bau von Wohnanlagen aus dem Project-Universum. Der Verzicht auf Fremdkapital reduziert die üblichen Risiken einer Projektentwicklung. Der typische Anleger legt keinen Wert auf regelmäßige Ausschüttungen, sondern freut sich über die Rückzahlung auf einen Schlag am Ende der Laufzeit. Die ist mit zehn Jahren zwei Jahre kürzer als beim Vorgängermodell. Geeignet für unternehmerisch denkende Privatanleger, die auf eine positive Entwicklung der Wohnungsmärkte in Deutschland und Österreich setzen.

Hier sehen Sie den Einblick von Markus Gotzi als Video.

Herzlich, Ihr
Markus Gotzi

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