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Sonnenschein rund um den Globus

Februar 2021

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Hier sehen Sie den Einblick von Markus Gotzi als Video.

Publikums-AIF von hep investiert über eigene Spezialfonds weltweit in Solaranlagen

Corona hat „Fridays for Future“ und ähnliche Umwelt-Aktionen aus unserer Wahrnehmung verdrängt. Während Pandemien in einer aktuellen Umfrage der Allianz-Tochter AGCS von Platz 17 auf Position zwei hochschnellten, rutschte die Sorge um die Folgen des Klimawandels auf Platz neun. Mittelfristig dürfte das Thema jedoch wieder deutlicher ins Bewusstsein rücken. AIF-Anbieter hep Global berichtet zumindest von einer stabilen Nachfrage nach New-Energy-Fonds. Der aktuelle Publikums-AIF „HEP Solar Portfolio 2“ ist der erste gestattete Publikumsfonds des Jahres.

Konzept: Anleger beteiligen sich zu Tickets ab 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio an einem Portfolio aus Projektentwicklungen in internationale Solaranlagen. Die Strategie sieht vor, die Objekte nicht direkt zu kaufen, sondern Anteile an mehreren Spezial-AIFs aus dem eigenen Hause zu erwerben, die ihrerseits über Objektgesellschaften weltweit in Photovoltaikanlagen investieren. Die Anleger profitieren somit wie die institutionellen Kunden des Anbieters von den erwirtschafteten Erträgen und aus den späteren Verkaufserlösen der Solaranlagen.

Abnahmeverträge ersetzen Einspeisevergütung

Weltmarkt: Gegenwärtig machen sich die zentralen Solarmärkte China, Japan und Deutschland fit für die Zukunft, da in allen drei Ländern die gesetzlich festgelegten Einspeisevergütungen auslaufen oder reduziert werden. An ihre Stelle treten Wettbewerbsinstrumente wie Auktionen und Direktverträge. Der Fachbegriff dafür lautet Power Purchase Agreements (PPAs). In den USA, dem zweitgrößten Solarmarkt im Jahr 2019, sind solche Abnahmeverträge zwischen Anlagebetreibern und Stromhändlern oder Unternehmen am Markt längst etabliert. Mit Kosten von rund ein bis zwei US-Cent pro Kilowattstunde ist die Sonne eine der rentabelsten Energiequellen am Markt. Produktions- und Entwicklungskosten sind seit 2010 weltweit zudem um rund 82 Prozent gesunken. Eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, kurze Bauphasen und vergleichsweise unkomplizierte Genehmigungsverfahren schaffen Planungssicherheit.

Standorte: Mit Partnern vor Ort entwickelt hep Global Solaranlagen zum Beispiel in den USA, Japan und Taiwan. Die US-amerikanische Energiebehörde Energy Information Administration (EIA) bezeichnet den Sektor der regenerativen Energien als den am schnellsten wachsenden Energiesektor der USA. Die Gesamtproduktionskapazität soll im Jahr 2050 bei mehr als 400 Gigawatt liegen. In 29 der 50 Bundesstaaten wird der Ausbau der regenerativen Stromproduktion durch selbstgesetzte Ziele, die Renewable Portfolio Standards (RPS), vorangetrieben. Mit dem erklärten Ziel der CO²-neutralen Stromversorgung bis 2045 verfolgen die Staaten Hawaii und Kalifornien die ehrgeizigsten RPS-Ziele.

Japan ist noch nicht ganz so weit, verfolgt aber das Ziel, bis zum Jahr 2030 den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix des Landes auf 24 Prozent zu steigern. Im Jahr 2019 lag der Anteil laut des japanischen „Institutes for Sustainable Energy Policies“ bei rund 18,5 Prozent und damit einen Prozentpunkt über dem Vorjahreswert. Durch ihren Sonnenreichtum ist die High-Tech-Nation als Investitionsmarkt für Photovoltaik-Projekte geradezu prädestiniert. Mit einer Kapazität von 63 Gigawatt und damit einem Kapazitätsanteil von zehn Prozent am weltweiten Solarmarkt ist Japan nach China und den USA der drittgrößte Solarmarkt weltweit – einen Platz vor Deutschland.

Kanada will mit Solaranlagen Treibhausemissionen senken

Erstmals will hep auch in Kanada Solaranlagen bauen. Nach den USA und Russland ist Kanada der drittgrößte Energieproduzent und -exporteur außerhalb der OPEC. Exportiert wird fossile Energie in Form von Erdöl, Erdgas und Kohle. Gleichzeitig hat die Förderung, Verarbeitung und der Transport fossiler Rohstoffe zur Folge, dass Kanada mit einem jährlichen pro-Kopf-Ausstoß von rund 15,64 Tonnen an CO2-Äquivalenten zu den Ländern mit den höchsten Treibhausgasemissionen der Welt zählt. Kanadas sensible Ökosysteme leiden bereits jetzt massiv unter den Folgen der Erderwärmung.

Kalkulation: Der Anbieter stellt seinen Anlegern mit dem reinen Eigenkapitalfonds eine jährliche Rendite von 4,8 Prozent in Aussicht. Grundlage ist ein Abnahmevertrag über 20 Jahre, wobei die Moduldegradation, also der technische Verschleiß und damit verbunden eine schwächere Leistung mit jährlich 0,2 Prozent berücksichtigt wird. Nach Abzug aller Kosten inklusive Wartung und Instandhaltung steht in der Prognose ein Gesamtrückfluss von 151 Prozent bei einer Laufzeit bis Ende 2030. Bitte beachten: Die Spezialfonds ihrerseits nehmen durchaus Fremdkapital auf, um die Rendite über die niedrigen Zinsen zu hebeln.

Kosten: Bei einem rechnerischen Eigenkapital von 42 Millionen Euro fallen Initialkosten inklusive Agio in Höhe von knapp 13 Prozent an. Das ist ein vergleichsweise guter Wert. Laufend fallen ebenfalls günstige 0,68 Prozent des Nettoinventarwertes für die Verwaltung an. Auf Ebene der Spezialfonds stellt hep ebenfalls Kosten in Rechnung, die Einfluss haben auf die Gesamtperformance.

Anbieter: Seit 2008 entwickelt, baut, betreibt und finanziert hep weltweit Solaranlagen. Früherer Fonds entwickeln sich plangemäß.

Steuern: Zeichner erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Am besten den Steuerberater nach den Konsequenzen fragen.

Meiner Meinung nach… Dachfonds eines erfahrenen international tätigen Projektentwicklers für Solaranlagen. Der Publikums-AIF investiert in Spezialfonds desselben Anbieters, die wiederum Photovoltaik-Projekte in Deutschland, den USA, Japan und Kanada bauen. Sie erhalten laufende Erträge aus dem Stromverkauf und ihren Anteil aus dem Verkauf der Anlagen. Die Rendite wächst nicht in den Himmel, spiegelt aber den Solarmarkt realistisch wider.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde bereitgestellt vom Journalisten Markus Gotzi. Der Autor versichert, dass die Nachrichten unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Für solche Artikel ist der jeweilige Autor verantwortlich. Diese Artikel stellen die Meinung dieses Autors dar und spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der Fondsbörse Deutschland dar.

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