Überspringen zu Hauptinhalt

Finanzprodukte online

Laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Postbank hat das Internet als Informationsquelle vor dem Abschluss von Bankprodukten deutlich an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen der Untersuchung wurden über 1.000 Kunden nach dem Abschluss eines Bausparvertrags, Girokontos oder anderen Geldanlagen befragt, über welches Medium der Kontakt mit der jeweiligen Gesellschaft entstanden war. Dabei gaben insgesamt 89 Prozent der Befragten an, dass ihrem Abschluss eine Recherche am heimischen Computer vorausgegangen war. Im Vergleich zum Jahr 2013 bedeutet dies eine deutliche Steigerung: Hier waren es 61 Prozent.

0
Zahl des Monats

Intensivere Onlinerecherche, mehr Onlineabschlüsse
Auch die Recherchedauer nahm deutlich zu. Während die Kunden im Jahr 2013 durchschnittlich 24 Minuten für die Onlinerecherche verwendeten, beschäftigten sie sich 2016 mehr als doppelt so lang – 55 Minuten – mit den Produkten. Die Zahl der online getätigten Abschlüsse stieg um 12 Prozentpunkte von 18 auf 30 Prozent.

Verliert damit der persönliche Kontakt mit den Kunden an Bedeutung?
Nein, denn obwohl sich die Kunden zunehmend im Internet über Bankprodukte informieren, halten sie den persönlichen Kontakt zu einem Berater weiterhin für wichtig. Im Vergleich sank die Anzahl an Kunden, die sich persönlich beraten ließen, lediglich um 4 Prozent von 62 auf 58 Prozent.

An den Anfang scrollen