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Privat vorsorgen

Der demografische Wandel ist allgegenwärtig. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird die Anzahl der Menschen im Alter ab 65 Jahren bis zum Jahr 2037 von derzeit rund 17 Millionen auf über 23 Millionen ansteigen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der unter 20-Jährigen je nach Stärke der Zuwanderung bis zum Jahr 2060 um 18 bis 26 Prozent. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hat nun die Auswirkungen dieser Umverteilung der Bevölkerungsschichten auf die gesetzliche Altersvorsorge untersucht.

Mehr Rentner, weniger Erwerbstätige
Wichtigste Grundlage der statistischen Berechnungen ist insbesondere das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern. Wie schon anhand der Zahlen des Statistischen Bundesamtes deutlich wird, führt der demografische Wandel dazu, dass nach und nach mehr Rentner einer geringeren Anzahl an Erwerbstätigen gegenüberstehen. Dies macht mittel- bis langfristig höhere Rentenversicherungsbeiträge bei gleichzeitig geringer ansteigenden Renten unvermeidbar.

Doch was bedeutet dies nun in Zahlen ausgedrückt? Laut den Berechnungen des Instituts der Wirtschaft Köln werden bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren im Jahr 2045 nur noch 56 Prozent Beitragszahler 44 Prozent Rentnern gegenüberstehen. Besonders bemerkenswert: Sogar eine erneute Anhebung des Renteneintrittsalters von 67 auf 70 reicht in dem Szenario der Wissenschaftler nicht aus, um das aktuelle Rentenniveau aufrechtzuerhalten. Auch in diesem Fall sinkt das Rentenniveau von derzeit 47,9 Prozent auf nur noch 45,4 Prozent. Gleichzeitig steigt der Beitragssatz für die Erwerbstätigen im selben Zeitraum von 18,7 auf 20,9 Prozent an.

Die private Altersvorsorge ist unabdingbar
Diese Zahlen machen deutlich, dass die gesetzliche Altersvorsorge in Zukunft in der Regel nicht mehr reichen wird, um den eigenen Ruhestand zu sichern – insbesondere, da die Lebenserwartung weiter steigen wird. Für Arbeitnehmer wird es so zunehmend wichtiger, sich selbst frühzeitig ein Polster für den Lebensabend aufzubauen. Im Fokus stehen dabei Anlageformen, die langfristig gedacht sind und so kurzfristige Marktschwankungen ausgleichen können. Gut konzipierte geschlossene Alternative Investmentfonds können hier eine geeignete Option sein. Die langen Laufzeiten und die damit einhergehende geringere Flexibilität, die bei dieser Anlageform üblich sind, spielen bei einer langfristig geplanten Altersvorsorge eine eher untergeordnete Rolle.

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