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Sachwertinvestments bewerten

Die Bewertung der Sachwertinvestments geschieht auf Grundlage von verschiedenen Daten. Von Relevanz sind dabei nicht nur Informationen zu dem konkreten Fonds, sondern auch aktuelle Entwicklungen auf den verschiedenen Märkten.

Gestapelte Verkaufsprospekte
Daten als Grundlage der Bewertung

Eine wesentliche Grundlage einer fundierten Bewertung geschlossener Fondsbeteiligungen ist eine umfangreiche Datenbasis. Dabei spielen einerseits die Daten des konkreten Fonds eine Rolle. Von den Eigen- und Fremdkapitalwerten bis hin zu prognostizierten und geleisteten Ausschüttungen müssen eine Vielzahl von Daten erfasst und ausgewertet werden. Andererseits sind für die Beurteilung eines Fonds auch die Marktdaten und die Qualität des Asset-Managers relevant. Auch der Einfluss von aktuellen Entwicklungen und Trends darf dabei nicht unterschätzt werden. So ist der Erfolg eines geschlossenen Schiffsfonds beispielsweise eng an die Entwicklung der Charterraten geknüpft, geschlossene Immobilienfonds hingegen sind von der Mietpreisentwicklung abhängig.

Regulierung des Kapitalmarktes

Die Bewertung geschlossener Fondsbeteiligungen erlangte im Zuge der Regulierung des Kapitalmarktes zunehmend an Bedeutung. Während sich für die Analyse von bestehenden, geschlossenen Fondsbeteiligungen unterschiedliche Bewertungsdienstleister etabliert haben, muss für jede neu emittierte Fondsbeteiligung seit 2013 eine Bewertung mit Hilfe der Kennzahl des Nettoinventarwerts (Net Asset Value, NAV) erfolgen. Für die Ermittlung des NAV wird der Wert sämtlicher Vermögensgegenstände addiert, eventuell bestehende Schuldpositionen werden davon abgezogen. Um den NAV pro Fondsanteil zu berechnen, wird der so ermittelte Wert durch die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile dividiert. Damit steht für den Anleger nun eine transparente Kennziffer für den Erfolg eines Sachwertinvestments zur Verfügung (Quelle der Definition: Sachwertverband bsi).

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